
Visual Basic .NET (VB.NET/Visual Basic 2005/2008/2010) ist eine objekt-orientierte Programmiersprache, die als Weiterentwicklung von Microsoft’s Visual Basic (VB) angesehen werden kann. Visual Basic .NET benutzt das Micosoft .NET Framework. Mit den Visual Basic Express Editionen bietet Microsoft auch eine freie Version einschließlich Visual Studio, um die Programmiersprache zu erlernen und eigene Projekte zu erstellen. Die Express-Version enthält auch einen Konverter für Visual Basic 6.0. Im Teil I erlernt die Kursteilnehmerin die Sprachgrundlagen und das Erstellen einfacher Konsolen- und WinForm-Anwendungen (Windows-Anwendungen).
Als Microsofts Weiterentwicklung von Basic, einer Programmiersprache, die sehr eng an die natürliche Sprache angelegt ist, hatte Visual Basic sehr viele Anhänger. Visual Basic ist die Programmiersprache mit der sich sehr schnell Windowsanwendungen und Datenbankanwendungen unter Ausnutzung der COM-Technologie (OLE/ActiveX) programmieren lassen. Darüber hinaus ist der Sprachkern auch Grundlage von Visual Basic für Anwendungen (VBA) und bietet damit die Möglichkeit unter anderem Office-Programme zu automatisieren (siehe Modul VBA).
Mit Einführung des .NET Frameworks im Rahmen der DONET-Initiative Microsofts änderte sich einiges. Das .NET Framework baut nicht mehr auf COM und somit OLE-Techniks sondern auf einem gemeinsamen Laufzeitsystem (CLR), dessen Grundlage, die definierten Datentypen (CTS) es ermöglichen, dass der Programmierer mit unterschiedlichen Programmiersprachen seine Anwendungen entwickeln kann. Eine dieser Programmiersprachen stellt Visual Basic .NET dar. Microsoft ging dazu über die verschiedenen Sprachversionsentwicklungen und damit auch die Entwicklungsumgebung Visual Studio mit Jahreszahlen zu kennzeichnen (Visual Studio 2010 bzw. Visual Basic 2010). Jeder Programmierer kann mit "seiner" Programmiersprache Programmteile (Assemblys) entwickeln, die später zu einem Programm gelinkt werden können. Solange der Programmierer auf keine COM-Funktionalität zugreift, wird sogenannter Managed Code erzeugt, d.h. die Speicherverwaltung steht unter Aufsicht der Laufzeitumgebung (CLR). Microsoft bietet zum leichteren Umstieg von Visual Basic auf Visual Basic .NET einen Konverter und darüber hinaus auf seinen Webseiten sehr viele Ressourcen (Webcasts, Tutorials, Beipiele mit Quellcode, u.ä.m.) für Visual Basic Umsteiger und Einsteiger.
Im ersten Teil werden den KursteilnehmerInnen die grundlegenden Kenntnisse der Bedienung der Entwicklungsumgebung Visual Studio inklusive der Möglichkeiten des visuellen Debuggens (Fehlerbeseitigung), sowie die Programmiersprachgrundlagen (von Datentypen, Operatoren bis Kontrollstrukturen) und der Entwicklung von Algirithmen vermittelt. Darüber hinaus erfolgt die Einführung in die objektorientierte und ereignissorientierte Programmierung, sowie die Gestaltung einfacher Benutzeroberflächen mit den Möglichkeiten von Visual Studio.
Logisches Verständnis und Abstraktionsvermögen
Kenntnisse in einer Programmmiersprache wären von Vorteil.
Softwareentwickler
Webentwickler
IT-Berufe
Datenbankentwickler
Administratoren
Die TeilnehmerInnen sollen nach Ende dieses Kurses die Grundlagen der Programmierung beherrschen, Grundkenntnisse in Objektorientierter Programmierung, sowie einen Einblick in die Windowsprogrammierung mit dem .NET Framework besitzen.
Inhalt der Weiterbildung:- Visual Studio und Visual Basic
- Die Entwicklungsumgebung
- Hilfe
- Projekte
- Anwendungen
- Anwendungserstellung
- Konsolenanwendungen erstellen
- Windows-Anwendung erstellen
- Ereignissen
- IntelliSense
- Benutzeroberflächen
- Grundlegende Gestaltung
- Positionierhilfen
- mehrere Formulare
- Fehlerbehandlung
- Debuggen
- Ausnahmen
- Sprachgrundlagen
- Bezeichner und Schlüsselwörter
- Programmaufbau
- Dokumentieren
- Einfache Datentypen
- Literale
- lokalen Variablen
- Typkompatibilität und Typkonversion
- Konstanten - unveränderliche Variablen
- Operatoren
- Kontrollstrukturen
- Auswahl
- Schleifen
- weitere Kontrollstrukturen
- Prozeduren und Funktionen
- Parameter
- vordefinierte Prozeduren und Funktionen
- Prozeduren und Funktionen überladen
- Rekursion
- statische Variablen
- Objektorientiert programmieren
- Klassen und Objekte
- Properties
- Konstruktoren und Destruktoren
- Freigegebene Member
- Namensräume
- Partielle Klassen
- Vererbung
- Klassendiagrammen
- Polymorphismus
- Überladen
- Abstrakte Klassen
- Operatoren überladen
- Objektreferenzierung über MyClass
- Typprüfung und -konvertierung
- Schnittstellen (Interfaces)
- Deklaration
- Implementation
- Member verbergen
- überschreiben oder überladen
- Komplexe Datentypen
- Arrays
- Auflistungen
- Enumerator
- Strukturen und Klassen
- Delegaten und Ereignisse
Montag bis Donnerstag:
08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag:
08:00 Uhr bis 13:30
Sie erhalten ein Zertifikat mit den belegten Modulen deren Inhalten und den erreichten Ergebnissen bewertet nach dem IHK Bewertungsschlüssel
Personal / Referenten:- Unterricht ausschließlich durch freigegebenes Personal
- Betreuungsschlüssel 1 zu 16 wird eingehalten
- Hauseigene Arbeitsvermittlung
- Unterstützung bei Bewerbungen
Großzügig eingerichteter Arbeitsplatz gemäß Betriebsstättenverordnung sowie den jeweiligen Auflagen der Bundesagentur für Arbeit.
Drucker-, Internetanschluss vorhanden.
Pausenräume Raucher/Nichtraucher.
PC mit Intel Quad Core, mindestens 2 GB RAM, Dualmonitor
Betriebssystem Windows XP / Vista
Lernmittelbibliothek
Lernvideos
Der didaktische Ansatz hierbei entspringt der konzeptionelle Grundidee der Arbeitsprozessorientierten Weiterbildung als eine enge Verbindung von Lernen und Arbeiten. Das Lernen in und an realen Arbeitsaufgaben wird gefördert und systematisiert. Es sollen autodidaktische Ansätze gefördert werden und der Teilnehmer an die Grundidee des Lebensbegleitenden Lernen herangeführt werden. Dies geschieht einerseits im Rahmen eines herkömmlichen Frontalunterrichts andererseits ist auch ein Lernen in unserem modularen Bildungszentrum möglich.
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