
Kurz nachdem die Version 1.0 des Java Development Kit vorlag, begann die Entwicklung einer einheitlichen Datenbankschnittstelle für Java-Programme. Anstelle des von vielen Entwicklern erwarteten objektorientierten Ansatzes verfolgten die Designer dabei das primäre Ziel, die große Zahl vorhandener SQL-Datenbanken problemlos anzubinden. In konzeptioneller Anlehnung an die weit verbreitete ODBC-Schnittstelle wurde daraufhin mit JDBC (Java Database Connectivity) ein standardisiertes Java-Datenbank-Interface entwickelt, das mit der Version 1.1 fester Bestandteil des JDK wurde. Dieses Seminar bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten von JDBC. Bestandteile dieses Kurses sind ausser einer Einführung in SQL, dass arbeiten mit verschiedenen Datenbanken (ACCESS, MySQL, MSQL), sowie die Implementierung von verschieden Treiberklassen.
Kurz nachdem die Version 1.0 des Java Development Kit vorlag, begann die Entwicklung einer einheitlichen Datenbankschnittstelle für Java-Programme. Anstelle des von vielen Entwicklern erwarteten objektorientierten Ansatzes verfolgten die Designer dabei das primäre Ziel, die große Zahl vorhandener SQL-Datenbanken problemlos anzubinden. In konzeptioneller Anlehnung an die weit verbreitete ODBC-Schnittstelle wurde daraufhin mit JDBC (Java Database Connectivity) ein standardisiertes Java-Datenbank-Interface entwickelt, das mit der Version 1.1 fester Bestandteil des JDK wurde.
JDBC stellt ein Call-Level-Interface zur SQL-Datenbank dar. Bei einer solchen Schnittstelle werden die SQL-Anweisungen im Programm als Zeichenketten bearbeitet und zur Ausführung an parametrisierbare Methoden übergeben. Rückgabewerte und Ergebnismengen werden durch Methodenaufrufe ermittelt und nach einer geeigneten Typkonvertierung im Programm weiterverarbeitet.
Demgegenüber steht ein zweites Verfahren, das als Embedded SQL (ESQL) bezeichnet wird. Hierbei werden die SQL-Anweisungen mit besonderen Schlüsselwörtern direkt in den Java-Quelltext eingebettet, und die Kommunikation mit dem Java-Programm erfolgt durch speziell deklarierte Host-Variablen. Damit der Java-Compiler durch die eingebetteten SQL-Anweisungen nicht durcheinandergebracht wird, müssen sie zunächst von einem Präprozessor in geeigneten Java-Code übersetzt werden. Während Embedded-SQL insbesondere bei Datenbankanwendungen, die in C oder C++ geschrieben sind, sehr verbreitet ist, spielt es in Java praktisch keine Rolle und konnte sich gegenüber JDBC nicht durchsetzen.
Mit JDBC können portable Java-Datenbankanwendungen programmiert werden, die zudem weitgehend unabhängig von einen bestimmten DBMS oder Datenbankverbindungsmechanismus gehalten werden können. Denn mit JDBC verfügt der Java-Entwickler über ein Framework(generisches Programmgerüst) für den SQL-Datenbankzugriff, das eine einheitliche Schnittstelle zu einer Vielzahl unterschiedlicher Datenbanksysteme sichert. Dem Programmierer präsentiert sich jede nach entsprechenden Regeln programmierte Datenbankschnittstelle einheitlich, er kann stets die gleichen Entwicklungswerkzeuge und -produkte anwenden, und der Anbieter von Datenbankverbindungsprodukten kann hinter solchen Schnittstellen vielfältige Varianten einheitlich anbieten.
In JDBC ist die Java-spezifische Trennung in Deklarationen einerseits und Implementierung andererseits vorgenommen. Die Deklarationen bestehen aus Interfaces, die den Treiberklassen als Supertypen oder generische Typen dienen, und in den Interfaces selbst sind die Treibermethoden abstrakt deklariert. Die Implementierungen sind in den datenbank- bzw. herstellerspezifischen Treibern zu finden. Sind die Treiber JDBC-konform, so sind auch alle JDBC-Interfaces implementiert.
Logisches Verständnis und Abstraktionsvermögen
Grundlagen Programmierung in Java(Java I Modul 053) oder entsprechende Kenntnisse
Datenbanken Grundlagen (Modul 069) oder entsprechende Kenntnisse
SQL Kenntnisse wären von Vorteil(Modul 071)
Kenntnisse SWING - Grafikprogrammierung wären von Vorteil(Modul 054)
Webentwickler
Softwareentwickler
IT-Berufe (speziell Auszubildende)
Datenbankentwickler
Administratoren
Informatik Studenten
Der Teilnehmer soll am Ende dieses Moduls das JDBC-Package kennen, an Ihn gestellte Anforderungen in der Datenbankprogrammierung selbständig lösen und durch die Erfahrungen im Praxisteil sich selbständig mit Hilfe der eingesetzten Entwicklungsumgebung der Java API und den herstellerspezifischen Treiberklassen arbeiten können.
Inhalt der Weiterbildung:Architektur von JDBC
Grundlagen von JDBC
- Öffnen einer Verbindung
- Erzeugen von Anweisungsobjekten
- Datenbankenabfragen
- Datenbankenänderungen
SQL-Grundlagen
- SQL-Standardts
- SQL-Anweisungen
- Einführung MySql
JDBC-Client-Server
- Client-Server-Architekturen
- Client/Server-Interaktion
- Internet/Intranets
Web-Datenbanken
- Middleware für Webclient und Desktop Datenbanken
- Datenbankenanschluss mit CGI
- Datenbankenanschluss mit Servelets Seite
Projekt innerhalb des Moduls:
Erstellen einer Datenbankapplikation die SELECT, INSERT, UPDATE und DELETE Anweisungen über ODBC-Schnittstelle und einem implementierten Treiber-Package (in der Regel MYSQL) ausführen kann.
Montag bis Donnerstag:
08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag:
08:00 Uhr bis 13:30
Sie erhalten ein Zertifikat mit den belegten Modulen deren Inhalten und den erreichten Ergebnissen bewertet nach dem IHK Bewertungsschlüssel
Personal / Referenten:Unterricht ausschließlich durch freigegebenes Personal
Betreuungsschlüssel 1 zu 16 wird eingehalten
Hauseigene Arbeitsvermittlung
Unterstützung bei Bewerbungen
Großzügig eingerichteter Arbeitsplatz gemäß Betriebsstättenverordnung sowie den jeweiligen Auflagen der Bundesagentur für Arbeit.
Drucker-, Internetanschluss vorhanden.
Pausenräume Raucher/Nichtraucher.
PC mit Intel Quadcore mindestens 2 GB RAM Dualmonitor
Betriebssystem Windows XP / Vista (auf Wunsch Linux)
Lernmittelbibliothek mit den Standardwerken zu Java
Hauseigene Unterlagen
Lernvideos
Hauseigener Übungspool
Der didaktische Ansatz hierbei entspringt der konzeptionelle Grundidee der Arbeitsprozessorientierten Weiterbildung als eine enge Verbindung von Lernen und Arbeiten. Das Lernen in und an realen Arbeitsaufgaben wird gefördert und systematisiert. Es sollen autodidaktische Ansätze gefördert werden und der Teilnehmer an die Grundidee des Lebensbegleitenden Lernen herangeführt werden. Dies geschieht einerseits im Rahmen eines herkömmlichen Frontalunterrichts andererseits ist auch ein Lernen in unserem modularen Bildungszentrum möglich.
Saarland | Saarbrücken
Baden-Württemberg | Stuttgart
Nordrhein-Westfalen | Essen
Weitere Standorte auf Anfrage.
Vollzeit: 15 Tage
Teilzeit: 24 Tage
Berufsbegleitend: In Absprache
Profitieren Sie als Unternehmen von Förderprogrammen oder die Möglichkeit von Zuschüssen!
Zauberwort: WEGEBAU » oder Kurzarbeit ...
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unserer qualifizierten Bildungsmanager
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Wir helfen Ihnen ihre Potentiale zu entdecken
und zu fördern!
