
Die Java-Laufzeitbibliothek bietet umfassende grafische Fähigkeiten. Diese sind im wesentlichen plattformunabhängig und können dazu verwendet werden, portable Programme mit GUI-Fähigkeiten auszustatten. Seit der Version 1.2 des JDK werden diese Fähigkeiten unter dem Begriff Java Foundation Classes (kurz JFC) zusammengefaßt, deren drei wichtigste Komponenten die folgenden sind:
Das Abstract Windowing Toolkit (kurz AWT) bietet elementare Grafik- und Fensterfunktionen auf der Basis der auf der jeweiligen Zielmaschine verfügbaren Fähigkeiten.
Das Swing Toolset stellt darüber hinaus eine Reihe zusätzlicher Dialogelemente zur Verfügung und ermöglicht die Konstruktion sehr komplexer grafischer Oberflächen. Mit seinem Pluggable Look-and-Feel bietet es die Möglichkeit, das Look-and-Feel eines Programmes zur Laufzeit umzuschalten und den Bedürfnissen des jeweiligen Benutzers und den Fähigkeiten der Systemumgebung anzupassen.
Die dritte wichtige Komponente ist das Java 2D API, das komplexe Grafikoperationen und Bildbearbeitungsroutinen zur Verfügung stellt. .....
(Hanbuch der Java Programmierung - Guido Krüger s.43ff.)
Das AWT stellt eine Reihe von elementaren Operationen zur Verfügung, um grafische Ausgabeelemente, wie Linien, Polygone, Kreise, Ellipsen, Kreisabschnitte oder Rechtecke, zu erzeugen. Diese Methoden können auch in einem Füllmodus verwendet werden, der dafür sorgt, daß die gezeichneten Flächen mit Farbe ausgefüllt werden. Wie in den meisten Grafik-Libraries realisiert auch Java die Bildschirmausgabe mit Hilfe des Konzepts eines Grafikkontexts, der eine Abstraktion des tatsächlichen Ausgabegerätes bildet.
Neben grafischen Elementen kann natürlich auch Text ausgegeben und an beliebiger Stelle innerhalb der Fenster plaziert werden. Text kann skaliert werden, und es ist möglich, mit unterschiedlichen Fonts zu arbeiten. Das AWT bemüht sich, einen portablen Weg zur Font-Auswahl anzubieten, indem eine Reihe von elementaren Schriftarten auch über Plattformgrenzen hinweg angeboten werden. Mit Hilfe von Font-Metriken können numerische Eigenschaften der verwendeten Schriftarten bestimmt und bei der Ausgabe berücksichtigt werden.
Das Farbmodell von Java basiert auf dem RGB-Modell, das seine Farben additiv auf der Basis der enthaltenen Rot-, Grün- und Blauanteile bestimmt. Daneben wird auch das HSB-Modell unterstützt (hue, saturation, brightness), und es gibt Methoden zur Konvertierung zwischen beiden. Das Farbsystem unterstützt eine Reihe von vordefinierten Farben, die plattformübergreifend zur Verfügung stehen.
Neben Grafik kann auch Sound ausgegeben werden. Java unterstützt die Wiedergabe von au-Dateien (ein von SUN eingeführtes Format zur Speicherung von digitalen Sound-Samples) und seit der Version 1.2 auch wav- und aiff-Dateien, die entweder über das Internet oder aus einer lokalen Datei geladen werden können. Die Samples können einmalig abgespielt oder in einer Schleife wiederholt werden. Daneben ist es möglich, zwei oder mehr Sound-Dateien gleichzeitig abzuspielen. Seit dem JDK 1.2 gibt es ein eigenes Sound-API, das neben Wave-Dateien auch Midi-Dateien wiedergeben und bearbeiten kann.
Das AWT erlaubt die Anzeige und Manipulation von Bilddaten. Mit Hilfe von Standardmethoden können Grafiken in elementaren Formaten wie GIF oder JPEG geladen, skaliert und auf dem Bildschirm angezeigt werden. Zusätzlich gibt es das Paket java.awt.image, das für die Manipulation von Bilddaten entworfen wurde und ausgefeilte Funktionen zur Bild- und Farbmanipulation zur Verfügung stellt.
(Hanbuch der Java Programmierung - Guido Krüger s.43ff.)
Logisches Verständnis und Abstraktionsvermögen
Grundlagen Programmierung in Java(Java I Modul 053)
Erfahrungen in Objektorientierter Programmierung wären von Vorteil
Webentwickler
Softwareentwickler
IT-Berufe
Informatik Studenten
Der Teilnehmer soll am Ende dieses Moduls das AWT-Package kennen, an Ihn gestellte Anforderungen in der Grafikprogrammierung selbständig lösen und durch die Erfahrungen im Praxisteil sich selbständig mit Hilfe der eingesetzten Entwicklungsumgebung und der Java API weitere Java-Packages erarbeiten können.
Inhalt der Weiterbildung:Grafikausgabe
Einführung in AWT
Grundlagen der Grafikausgabe
Elementare Grafikroutine
Weiterführende Funktionen
Textausgabe
Farben
Das Java-Farbmodell
Erzeugen von Farben
Systemfarben
Drucken
Drucken JDK1.1
Drucken JDK1.2
Zugriff auf serielle und parallele Schnittstelle
Fenster
Die verschiedenen Fensterklassen
Aufrufen und Schließen von Fenstern
Visuelle Eigenschaften
Event-Handling
Event-Handling im JDK 1.2
Entwurfsmuster für Nachrichtenverkehr
Low-Level-Events
Menüs/ Kontextmenüs
Datenaustausch mit der Zwischenablage
GUI-Dialoge
AWT-Dialogelemente
Lable, Buttton,
TextField, TextArea
Checkbox, CheckboxGroup
Choice/List
Scrollbar/ScrollPane und deren Event-Handling
Bilder und Animationen
Applets
Threads in Java
Architektur eines Applets
Einbinden und animieren von Applets
Lesen und Schreiben von Dateien
Projekt innerhalb des Moduls
Entwicklung eines einfachen Texteditors
Montag bis Donnerstag:
08:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag:
08:00 Uhr bis 13:30
Sie erhalten ein Zertifikat mit den belegten Modulen deren Inhalten und den erreichten Ergebnissen bewertet nach dem IHK Bewertungsschlüssel
Personal / Referenten:Unterricht ausschließlich durch freigegebenes Personal
Betreuungsschlüssel 1 zu 16 wird eingehalten
Hauseigene Arbeitsvermittlung
Unterstützung bei Bewerbungen
Großzügig eingerichteter Arbeitsplatz gemäß Betriebsstättenverordnung sowie den jeweiligen Auflagen der Bundesagentur für Arbeit.
Drucker-, Internetanschluss vorhanden.
Pausenräume Raucher/Nichtraucher.
PC mit Intel Quadcore mindestens 2 GB RAM Dualmonitor
Betriebssystem Windows XP / Vista (auf Wunsch Linux)
Lernmittelbibliothek mit den Standardwerken zu Java
Hauseigene Unterlagen
Lernvideos
Hauseigener Übungspool
Der didaktische Ansatz hierbei entspringt der konzeptionelle Grundidee der Arbeitsprozessorientierten Weiterbildung als eine enge Verbindung von Lernen und Arbeiten. Das Lernen in und an realen Arbeitsaufgaben wird gefördert und systematisiert. Es sollen autodidaktische Ansätze gefördert werden und der Teilnehmer an die Grundidee des Lebensbegleitenden Lernen herangeführt werden. Dies geschieht einerseits im Rahmen eines herkömmlichen Frontalunterrichts andererseits ist auch ein Lernen in unserem modularen Bildungszentrum möglich.
Saarland | Saarbrücken
Baden-Württemberg | Stuttgart
Nordrhein-Westfalen | Essen
Weitere Standorte auf Anfrage.
Vollzeit: 20 Tage
Teilzeit: 32 Tage
Berufsbegleitend: In Absprache
Profitieren Sie als Unternehmen von Förderprogrammen oder die Möglichkeit von Zuschüssen!
Zauberwort: WEGEBAU » oder Kurzarbeit ...
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